Die ethischen Grundsätze sind für alle Lions weltweit verbindlich und bilden den "Markenkern" der Lions Bewegung. Formuliert vor fast 100 Jahren sind sie nach wie vor aktuell:
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Ich werde das Ansehen meines Berufsstandes in meinem persönlichen aktiven Handeln fördern und so beachten, dass ich mit Recht in dem Ruf stehe, etwas geleistet zu haben.
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Ich will dabei erfolgreich sein und mich um den mir zustehenden angemessenen Gewinn bemühen. Dieses Ziel werde ich jedoch nicht zulasten meiner Selbstachtung durch Wahrnehmen eines unlauteren Vorteils oder fragwürdiger Handlungen anstreben.
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Ich werde nicht um des eigenen Vorteils willen die Existenz eines anderen gefährden. Meinen Geschäftspartnern gegenüber will ich loyal sein und mir selbst treu bleiben.
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Wann immer ein Zweifel an der Korrektheit und moralischen Integrität meiner Einstellung oder meines Verhaltens gegenüber meinen Mitmenschen entsteht, werde ich mich selbstkritisch prüfen.
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Ich betrachte die Freundschaft nicht als Mittel zum Zweck. Ich bin mir bewusst, dass wahre Freundschaft nicht erwiesener Dienste wegen besteht. Sie fordert nichts, nimmt jedoch Freundschaftsdienste im gleichen Geiste an, in dem sie geleistet wurden.
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Ich werde mir stets meiner Verpflichtungen als Staatsbürger gegenüber meinem Land und der Gesellschaft bewusst sein und in Wort und Tat loyal zu ihnen stehen. Im Rahmen meiner persönlichen und finanziellen Mittel werde ich diesen Verpflichtungen bestmöglich nachkommen.
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Ich werde meinen Mitmenschen helfen, indem ich den Unglücklichen mit Trost, den Schwachen mit Tatkraft und den Bedürftigen mit meinen wirtschaftlichen Mitteln beistehe.
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Ich gehe sparsam mit meiner Kritik und großzügig mit meinem Lob um, um nicht destruktiv, sondern konstruktiv zu handeln.
Die Vorstandschaft im Clubjahr 2017 / 2018
Präsident:
Ralf Haselmann
Vizepräsident:
Marcus Waffenschmidt
Sekretär:
Frank Küffner
Schatzmeister:
Michael Schäfer
Clubmaster:
Werner Bitterwolf
Mail an den Vorstand >> Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Lions Hilfswerk Nürnberg Netserve
Präsident:
Christian Janssen
Finanzvorstand:
Frank Küffner
Was passiert eigentlich in einem Lions Club?
Ein Lions Club definiert sich vor allem über die ethischen Grundsätze von Lions International, welche den Markenkern bilden und wichtigster gemeinsamer Nenner aller Lions sind. Aus diesen ethischen Grundsätzen leiten sich die wesentlichen Bestandteile des Clublebens ab. Dies sind
- die Pflege der Freundschaft,
- Neues erfahren und lernen
- sowie die Planung und Durchführung von Activities.
Der Clubabend
Die gemeinsamen Clubabende bilden das Fundament eines Lions Clubs. In regelmäßigen Abständen (meist 14tägig) trifft man sich im Clublokal um gemeinsam das Clubleben zu gestalten, Activities zu planen und in Vorträgen den eigenen Horizont zu erweitern.
Die Teilnahme an den Clubabenden ist für Lions verpflichtend. Daran ist zu erkennen, dass einem Lions Club eine völlig andere Verbindlichkeit innewohnt, als beispielsweise einem Stammtisch oder einem Verein. Der Abend selbst folgt festgelegten Regularien, die teilweise der Lions Tradition entstammen, teils aber von jedem Club selbst festgelegt werden. Ein typisches Beispiel für solch ein Regularium ist die Eröffnung des Abends mittels Glocke durch den Präsidenten.
Die Clubabende sind gekennzeichnet durch eine angenehme und respektvolle Diskussionskultur, angenehmer Atmosphäre und einer natürlichen Aufgeschlossenheit gegenüber den Vortragenden.
Was ist eine Activity?
Die wörtliche Übersetzung "Aktivität" trifft die Bedeutung des Wortes nicht wirklich. Das ist auch der Grund, weshalb man im Lions-Jargon bewusst bestimmte Aglizismen verwendet. Denn es gibt Begrifflichkeiten, die in der Lions-Welt eine Bedeutung besitzen, die sich nicht 1:1 übersetzen lässt.
Die "Activity" bezeichnet denn auch ein soziales Projekt, das ein Club organisiert und durchführt. Klassische Activities sind die Glühweinstände auf den Weihnachtsmärkten, wo Lions für einen guten Zweck Glühwein und Punsch verkaufen. In unserem Fall sind es beispielsweise der Sternchenmarkt und Sport nach 1. Jeder Club ist verpflichtet, solche Projekte durchzuführen und muss diese direkt nach Oak Brook raportieren.
Neben diesen lokalen Aktionen gibt es aber auch nationale und internationale Activities. Die Idee ist, dass große Programme, wie z. B. Sight First, nur mit entsprechender finanzieller Ausstattung und entsprechenden Ressourcen zu stemmen sind. National machten die Lions zuletzt durch die Teilnahme am "Red Nose Day" auf sich aufmerksam, wo ein ansehnlicher Betrag eingesammelt werden konnte.
Die Lions wurden 1917 von Melvin Jones in Chicago gegründet und sind damit einer der ältesten Serviceclubs weltweit. Zunächst handelte es sich dabei um einen Business Circle, wie er zu dieser Zeit recht häufig in den USA anzutreffen war. Aus seinem Leitprinzip „Man kann erst viel erreichen, wenn man anfängt, etwas für andere zu tun“ entwickelte sich Lions, wie wir es heute kennen.
Mit 46.000 Clubs und 1,35 Millionen Mitgliedern in 208 Ländern ist Lions Clubs International (LCI) die größte gemeinnützige Club-Organisation weltweit. Und eine der effektivsten. Die Mitglieder erbringen in ihren jeweiligen Clubs Hilfsleistungen zum Wohl ihrer Kommunen. Als internationale Organisation hat LCI auch einen Sitz bei den vereinten Nationen, was die Größe und Bedeutung dieser Organisation unterstreicht.
International knüpfen Lions überall, wo wir helfen, neue Freundschaften. Mit Kindern, die Sehhilfen brauchen, mit Senioren, die Lebensmittel benötigen, und mit Menschen, die wir eventuell nie persönlich kennenlernen werden. Die Kraft dieser Bewegung erfahren Bedürftige zum Beispiel tagtäglich in Katastrophengebieten, wo Lions schnell und unbürokratisch helfen.
Ein Lion zu sein, ist mit der Mitgliedschaft in einem Verein kaum vergleichbar. Denn die Zugehörigkeit zu diesem Serviceclub ist nach wie vor eine Berufung, der eine Verbindlichkeit innewohnt, dies es in anderen Organisationsformen so nicht gibt. Entsprechend der ethischen Grundsätze der Lions dienen die vielfältigen Netzwerke nicht dem eigenen Nutzen, sondern dem Erreichen gemeinsamer, wohltätiger Ziele.
Eines der größten Missverständnisse ist sicher das Image der Lions Clubs als elitäre Zirkel. Zwar ist es tatsächlich so, dass man in einen Lions Club nur berufen werden kann. Aber als Kriterium für die Aufnahme dient weniger die gesellschaftliche Stellung eines Aspiranten, sondern viel mehr die Frage, ob sich ein potentielles Neumitglied in den Freundeskreis, den ein Club darstellt, gut einfügen kann.
Weitere Informationen über Lions erhalten Sie unter www.lionsclubs.org
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